Ortsansicht Riedenzhofen

Riedenzhofen wurde unter dem Namen Hruodineshofen 784 erstmals
urkundlich erwähnt. Da aber ca. 1 km nördlich des Ortes eine
Römerstraße verlaufen ist, kann man durchaus annehmen, dass in
dieser Gegend schon wesentlich früher Menschen lebten. Aus der
Zeitspanne von 784 - 1809 gibt es für Riedenzhofen mehrere
urkundliche Erwähnungen; diese können den Röhrmooser Bildbänden
entnommen werden. Anhand alter Lagepläne kann man feststellen,
dass sich bezüglich der Höfe, Anwesen und Häuser von 1809 bis ca.
1960 nicht viel verändert hat. Heute wird die Landwirtschaft immer
noch auf relativ vielen Höfen und Anwesen betrieben. Das
Dorfgasthaus ist schon seit einigen Jahrzehnten geschlossen. Der
dortige Schützenverein schießt seitdem im Gasthaus Bücherl in
Röhrmoos. Der für Riedenzhofen sehr günstig liegende S-Bahnhof
Röhrmoos führte in den vergangenen Jahren zu einer regen
Bautätigkeit, vor allem am südlichen Ortsrand. Wenn die Bewohner
dieser Häuser die vorderen Waggons der von München kommenden Züge
benutzen, dann haben sie nur noch einige hundert Meter nach Hause.
Die zentrale Wasserversorgung erfolgt von Röhrmoos her (jetzt
Alto-Gruppe). Das Abwasser wird in einem Erdbecken geklärt. Vor
1819 gehörte Riedenzhofen zur Steuergemeinde Großinzemoos. Bei den
damaligen Reformen kam der Ort dann zur Gemeinde Röhrmoos. Die
Kirche ist St. Lampert (St. Lantpert) geweiht. Kirchlich gehört
Riedenzhofen seit 1915 zu Röhrmoos (zuvor Vierkirchen). Südöstlich
von Riedenzhofen befindet sich das Moor. Früher haben dort die
Landwirte Torf gestochen. Die letzten Torfgräben und Torfhütten
verschwanden um 1970. Die Gemeinde Röhrmoos hat dort vor einigen
Jahren Gelände gepachtet und renaturiert. Heute findet man dort
wieder eine reichhaltige, moortypische Fauna und Flora.
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